S D S S

gemeinsam eine starke Stimme in der Suchtlandschaft

Eine starke Stimme für die stationäre Suchttherapie

Der SDSS ein Eckpfeiler in der schweizerischen Suchthilfe

Der Schweizerische Dachverband Stationäre Suchttherapie hat sich bereits vor Jahren zur Aufgabe gemacht, der Ergebnis- bzw. Entwicklungsorientierung in der Suchtarbeit mehr Raum zu verschaffen. Im Vordergrund der Überlegungen steht die qualitative Verbesserung der Betreuungsleistungen zu Gunsten des betroffenen Klientels und der Anspruch, die erbrachten Leistungen in der Entfaltung ihrer Wirkungen darzustellen und an die breite Öffentlichkeit zu bringen.


Wer ist der SDSS

Gemäss dem Bericht des ISGF aus dem Jahre 2012, bieten in der Schweiz 61 Einrichtungen eine qualifizierte suchtspezifische Therapie an, resp. machten an der Erhebung zur Klientenzufriedenheit mit. Im Bericht wird allerdings nicht zwischen Entzugs-, resp. Entwöhnungsbehandlungen unterschieden. Von diesen 61 Einrichtungen bieten 40 ihre Angebote für Drogenabhängige an. Davon befinden sich 28 Einrichtungen in der Deutschschweiz, sie verfügen über rund 400 Therapieplätze. Im SDSS sind zur Zeit 14 Trägerschaften aus der Deutschschweiz organisiert. Sie unterhalten insgesamt 22 Therapieeinrichtungen mit rund 350 Therapieplätzen. Der Organisationsgrad in der Deutschschweiz dürfte sich also bei rund 80% der Einrichtungen bewegen.

Der Verband wurde 1988 gegründet mit dem Ziel, die Finanzierung der stationären, nicht- klinischen Angebote im Rahmen des Übergangs der Hauptfinanzierung durch die IV auf das BAG und schliesslich zu den Kantonen im Rahmen des NFA durch konkrete politische Arbeit sicherzustellen. Per 1.1.03 hat sich der SDSS eine Neuausrichtung gegeben und engagiert sich seither konsequent für:

a) die Entwicklungs- und Veränderungsfähigkeit des Menschen in der Suchttherapie und

b) das Lobbying für die Mitglieder in der Suchtlandschaft.

Alle im SDSS zusammengeschlossenen Institutionen sind qualitätszertifiziert und unisono wird in den Institutionen mit dem Ansatz der "kontrollierten Abstinenz" gearbeitet. In der Praxis bedeutet dies, dass nur ärztlich angeordnete Substitutions- oder andere medikamentös gestützte Behandlungen erlaubt sind. In einem solcherart geplanten und gestützten, kontrollierten Milieu sind dann allerdings ganz erstaunliche Entwicklungsschritte möglich.

Folgende weitere Zielsetzungen stehen im Vordergrund:

  • Lobby-Arbeit für die Mitglieder.
  • Platzierung von Fachartikeln in den entsprechenden Medien (z.B. Suchtmagazin).
  • Vertiefung der Diskussionen zum Stellenwert der stationären, entwicklungsorientierten Suchttherapieangebote mit den Partnern im Suchthilfebereich.
  • Zusammenarbeit mit Hochschulen.
  • Fortführung der jährlich stattfindenden Seminare in Olten zu unterschiedlichen Themen und Fragestellungen im Suchtbereich.
  • Ausbau der Homepage: Elektronische Vernetzung mit dem schweizerischen Sozial- und Gesundheitsbereich.

SDSS, Oktober 2014